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Werkzeuge, die mitarbeiten

Software

Eine Website schaut man an. Software arbeitet mit — jeden Morgen, unter Zeitdruck, mit dreckigen Händen am Handy.

Selbst ausprobieren

Die Einsatzplanung,hier im Browser

Das ist keine Abbildung, sondern die Planung selbst. Verschieben Sie eine Baustelle, streichen Sie jemanden aus der Woche, und sehen Sie zu, wie die Auslastung mitrechnet.

Kalenderwoche 37 · Beispielbetrieb

Wochenplan zum Ausprobieren. Auf ein Feld tippen, um jemanden auf eine andere Baustelle zu setzen. Alle Namen sind erfunden.
MannschaftMoDiMiDoFr
AhrensVorarbeiter
BergmannGeselle
CordesGeselle
DierksGeselle
EggersHelfer
FrickeLehrling

Was diese Woche trägt

  • Dach NeubauBassum100 von 96 h

    Zusage hält, 4 Stunden Luft. Die Baustelle wird früher fertig.

  • Flachdach HalleTwistringen66 von 64 h

    Zusage hält, 2 Stunden Luft. Die Baustelle wird früher fertig.

  • GaubeSudweyhe24 von 40 h

    Es fehlen 16 Stunden — rund 2 Manntage. Die Zusage kippt.

3 Manntage sind diese Woche nicht verplant.

Was schon läuft

Vier Programme,alle aus einem Betrieb heraus

Keines davon ist eine Idee. Jedes läuft, jedes ist an echter Arbeit entstanden.

  1. TAKTEinsatzplanung

    läuft im Betrieb

    Wer arbeitet diese Woche wo — und was passiert mit den Zusagen, wenn sich das ändert.

    • Die Woche als Tafel: Leute waagerecht, Tage senkrecht, Baustellen in den Feldern
    • Auslastung je Person und je Baustelle, bei jeder Änderung neu gerechnet
    • Krankmeldung eintragen, und alle betroffenen Zusagen rechnen sich neu
    • Durchspielen, ohne den echten Plan anzufassen: einer mehr, drei Tage später
    • Am Handy zu bedienen, auch mit Handschuhen

    Gebaut mit einem Dachdeckerbetrieb, gut zwanzig Mann. Die Rechenregeln stammen aus dessen Werkstatt.

    TAKT ansehen

  2. QUESTAnfragen und Angebote

    läuft im Betrieb

    Welche Anfrage liegt seit wann, wer hat zuletzt angerufen, was ist daraus geworden.

    • Jede Anfrage erfassen, mit Adresse, Gewerk und dem, was der Kunde will
    • Wiederfinden, auch Monate später und auch mit halb falscher Schreibweise
    • Nachfassen im Blick behalten, statt es der Erinnerung zu überlassen
    • Kalkuliert wird weiter dort, wo Sie es gewohnt sind — QUEST rechnet nicht mit

    Für denselben Dachdeckerbetrieb entstanden, weil Anfragen zwischen Telefon, Zettel und Postfach untergingen.

  3. EFBFormblatt 223

    im Einsatz

    Kalkulation rein, ausgefüllte Formblätter raus. Die Aufgliederung der Einheitspreise, die bei öffentlichen Aufträgen verlangt wird.

    • Rechnet Zeitansatz, Löhne und Stoffe für jede Leistungsposition aus
    • Rundet in derselben Reihenfolge wie die Prüfstelle nachrechnet
    • Beim ersten Einsatz: 85 Positionen auf 8 Blättern, vorher von Hand
    • Eine einzelne Datei, läuft ohne Internet

    Entstanden an einem öffentlichen Bauvorhaben, bei dem die Formblätter sonst von Hand ausgefüllt worden wären.

  4. KONTORDas Dach darüber

    läuft

    Ein Zugang für den ganzen Betrieb: wer darf was, welches Programm ist freigeschaltet, wer ist neu dazugekommen.

    • Ein Login für alle Programme, nicht eines je Werkzeug
    • Mitarbeiter anlegen und Rechte vergeben, ohne uns anzurufen
    • Neue Betriebe richten sich selbst ein, von der Anmeldung bis zum offenen Programm
    • Rechnungen und Verträge an einer Stelle

    Gebaut, als aus einem Programm mehrere wurden und jeder Betrieb sonst vier Zugänge gehabt hätte.

Wie hier Software entsteht

Erst ein Betrieb,dann ein Produkt

Nichts davon ist am Schreibtisch ausgedacht.

  1. 01

    Entstanden in einem echten Betrieb

    Jedes dieser Programme ist neben der Arbeit eines Betriebs entstanden, nicht am Schreibtisch. Welche Zuschläge gelten, wann ein Lehrling in der Schule ist, warum niemand allein aufs Dach geht: solche Regeln kennt man erst, wenn man daneben gestanden hat.

  2. 02

    Ein Grundgerüst, das anfassbar bleibt

    Was da ist, ist für jeden Betrieb gleich. Was fehlt, wird gebaut. Den Preis dafür nennen wir vorher, und es bleibt dabei.

  3. 03

    Wir kümmern uns um den Betrieb

    Server, Sicherung, Aktualisierungen und das Telefon, wenn etwas klemmt. Sie richten nichts ein und warten nichts. Beim Start lesen wir Mannschaft und Baustellen selbst ein und kommen für die Einweisung vorbei.

  4. 04

    Die Daten gehören Ihnen

    Jederzeit als Datei, ohne Nachfrage. Server und Datenbank stehen in Frankfurt am Main, gesichert wird täglich, und zum Betrieb gehört ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO.

Das erste Werkzeug im Detail

TAKT —Einsatzplanung für Betriebe mit Kolonnen

Wann können Sie anfangen? Gerechnet aus kalkulierten Stunden, Mannschaft und Ausfällen — bei jeder Änderung neu.

  1. 01

    Einer meldet sich krank

    TAKT rechnet dann nicht nur die eine Baustelle neu, sondern alle. Danach steht da, welche Zusage kippt und mit wie vielen Leuten sie wieder hält.

  2. 02

    Bevor Sie etwas zusagen

    Einen Mann dazu, drei Tage später anfangen, den Lehrling raus: Sie sehen die Folgen, ohne den echten Plan zu ändern.

  3. 03

    Der Kunde ist am Telefon

    „Wann können Sie?“ — Stunden und Kolonne hinein, der nächste freie Anfang heraus. Gerechnet, nicht geraten.

TAKT im Ganzen ansehen

Fragen & Antworten

Was Betriebevorher wissen wollen

Für welche Betriebe ist das gedacht?

Für Betriebe, die in Kolonnen arbeiten und in Stunden kalkulieren: Dachdecker, Zimmerei, Garten- und Landschaftsbau, Fassade. Sinnvoll ab etwa fünf Leuten, gebaut und gerechnet an einem Betrieb mit zwanzig Mann. Nach oben ist bei rund fünfzig die Grenze dessen, was ohne Anpassung gut läuft.

Was brauchen Sie von uns, damit es losgeht?

Eine Liste Ihrer Leute und eine Liste Ihrer Baustellen mit den kalkulierten Stunden — Excel reicht, ein Ausdruck auch. Dazu ein Gespräch darüber, wie Sie rechnen: welcher Zuschlag für Wetter und Nacharbeit gilt und welche Tagesleistung Sie einem Gesellen, einem Helfer, einem Lehrling zurechnen. Haben Sie diese Zahlen nicht schriftlich, ist das kein Hindernis — dann erarbeiten wir sie gemeinsam. Genau so ist die erste Fassung entstanden.

Was passiert, wenn wir etwas brauchen, das es nicht gibt?

Dann wird es gebaut. Sie beschreiben, was fehlt, wir nennen einen Festpreis, bevor jemand anfängt. Steht die Funktion, läuft sie in Ihrem Programm mit.

Können wir auch etwas ganz Eigenes bauen lassen?

Ja, das ist der eigentliche Kern unserer Arbeit. Ein Programm nur für Ihren Ablauf kostet mehr als eines, das schon steht, und es braucht eine Phase, in der Sie es im Betrieb ausprobieren und wir nachbessern. Dafür passt es danach genau. Was es kostet und wie lange es dauert, sagen wir vor dem ersten Handgriff.

Wem gehören unsere Daten?

Ihnen. Jederzeit als Datei, ohne Nachfrage; das gehört dazu. Server und Datenbank stehen in Frankfurt am Main, gesichert wird täglich, und zum Betrieb gehört ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO.

Muss das barrierefrei sein?

Wenn Sie für Kommune, Land oder Bund arbeiten: ja, dann steht es in der Ausschreibung. Bei allen anderen kommt es auf Größe und Angebot an. Wir bauen es ohnehin so — Tastaturbedienung, geprüfte Kontraste und eine saubere Gliederung kosten nichts extra, solange sie von Anfang an eingeplant sind. Was wir dafür tun und was noch aussteht, steht auf der Seite zur Barrierefreiheit.

Was kostet das?

Das hängt davon ab, ob ein vorhandenes Programm passt oder etwas Neues entsteht, und wie viele Leute damit arbeiten. Nach einem Gespräch bekommen Sie eine Zahl und eine Aufstellung, was darin enthalten ist. Danach ändert sie sich nicht mehr.

Erzählen Sie uns, wo es bei Ihnen klemmt

Wie Sie heute planen, wie viele Kolonnen Sie haben und woran es hakt. Danach sagen wir Ihnen, ob eines dieser Programme passt, ob wir etwas Eigenes bauen — oder ob Ihnen ein Kalender reicht.